Nie hatten die Menschen Zugriff zu mehr Informationen als heutzutage. Jedoch filtern Zeitungen heutzutage die Informationen nicht optimal auf sie zu geschnitten und verlangen hierfür auch noch Geld! Wieso sollten sie für etwas bezahlen, was sie anderswo kostenlos und perfekt auf ihre Interessen zugeschnitten bekommen.
Zeitungen sind kein optimales Modell
Vor wenigen Jahren war man noch froh darüber wenn man mit aktuellen Informationen versorgt wurde. Heute ist das Gegenteil der Fall. Eine wahre Informationsflut erreicht den gewillten Leser bei Bedarf. Zu jedem Interessengebiet sind tausende Artikel sofort kostenlos im Internet abrufbar. Leider halten die meisten Menschen die Informationsflut des Internets für unkontrollierbar und lassen sich die Informationen von den alten Medien filtern. Doch kann das wohl kaum die optimale Lösung sein. Denken sie doch einmal daran wieviele Seiten der Zeitung sie wirklich lesen und wieviele ungelesen im Mülleimer landen.
Ich war selbst bis vor kurzem passionierter Zeitungsleser, weil ich dachte wirklich gut geschriebene Artikel nur dort zu finden. Das die Inhalte auch im Internet zu finden sind dürfte jedem wohl klar sein. Selbst der Videotext von Pro7 beinhaltet die meisten Meldungen die am folgenden Tag in der Zeitung stehen. Aber natürlich geht es auch um die Aufbereitung der Informationen und das Hintergrundwissen des Autors. Doch genau hier hat mich das Internet überascht. Es gibt heutzutage kaum jemanden, auch keinen Journalisten, der wirklich noch den Überblick über alle Themen und Debatten hat. Dennoch gibt es für jedes einzelne Themengebiet nach wie vor Experten. Und kein Zeitungsjournalist kann bieten was tagtäglich tausende Blogger bieten. Aktuelle Themen von Experten kommentiert und aufbereitet. So gibt es für nahezu jede Nische, jedes Thema einen Experten der in seinem pesönlichem Online Journal (Blog) über aktuelle Ereignisse in seinem Fachgebiet, oder auch zeitlose Themen berichtet.
Neue Chancen
So bietet sich jedem Menschen die einmalige Chance, egal wofür er sich interessiert, Informationen aus erster Hand kommentiert zu bekommen. Unzensiert und unnabhängig davon, ob ein Redakteur das Thema für zu speziell oder gar nicht relevant hält. Und zusätzlich haben sie unmittelbar die Chance mit dem Autor Kontakt aufzunehmen, seinen Artikel zu kommentieren oder ihm weiterführende Fragen zu stellen
Geld, Macht und Annerkennung
Doch warum sollte es so viele Experten geben die persönliche Online Journale führen. Aus den selben 3 Gründen warum Journalisten für Zeitungen schreiben. Geld, Macht und Annerkennung. Blogs sind Werbefinanziert. Und im Gegensatz zu den Online-Ausgaben der grossen Zeitungen schaffen sie es, die Monetarisierung ihrer Inhalte ( auch ohne Bezahlt Abo) so weit voran zu treiben, dass sie für ihre Arbeit ausreichend bezahlt werden.
Ein viel gelesener Blog besitzt natürlich auch Macht, insofern er Meinungen beeinflussen kann. Äussert sich ein viel gelesener Polit-Blogger negativ über Westerwelles Aussenpolitik hat das den selben Effekt wie ein Zeitungsartikel.
Zudem haben Blogger die Möglichkeit mit einem Blick zu sehen wieviele Leute sich wirklich für ihre Arbeit interessieren und können sich sofort über das Feedback in den Kommentaren freuen.
Blogs sind wie tägliche erscheinende Fachmagazine
Jedoch sind Blogs nicht umittelbar mit Zeitungen oder Zeitungsartikeln zu vergleichen. Viel mehr mit Magazinen und Zeitschriften. Die Artikel eines Blogs beziehen sich ebenso wie Magazin Artikel unmittelbar auf eine Zielgruppe und bieten dieser fundierte Hintergrundinformationen zu aktuellen Themen. Dennoch erscheinen aufs Blogs im Gegensatz zu den monatlich bzw. wöchentlich erscheinenden Magazinen täglich neue Artikel. Das ist nur möglich weil jeder Blogger sich auf ein Thema spezialisiert und sein Ergebniss sofort publizieren kann. Und jeder kann selbst entscheiden wofür er sich interessiert und muss nicht viele Seiten, für die er bezahlt hat, ungelesen wegschmeissen.
Wer den Mut besitzt etwas neues zu probieren sollte sich einmal auf das Wagnis Blogs einlassen. Sie bieten täglich aktuelle Nachrichten aus allen Themenbereichen. Kostenlos. Mit Expertenwissen kommentiert. Und das Argument: “Aber im Internet kann doch jeder irgendwelchen Mist reinschreiben” wird sofort entkräftet:
Das selbe kann auch in Zeitungen oder Magazinen passieren. Wird es aber selten, da auch Blogger genau wie Zeitungen einen Ruf zu verlieren haben und ist der einmal ruiniert liest niemand mehr ihre Blogs und sie bekommen keine Werbeinnahmen mehr. Und die eigen Authorität aufs Spiel zu setzen nur um einmal Mist in die Welt zu setzen werden genauso wenige sich trauen wie Journalisten dies tun.
Trauen sie sich! Es lohnt sich.

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